Im Ergebnis des Projekts wird eine zweisprachige Orientierungshilfe für Planer, Straßenbau- und Naturschutzbehörden entstehen. Insbesondere für Einrichtungen, die im Grenzgebiet tätig sind, soll eine digitale Karte wichtige Migrationskorridore darstellen und Standorte für Schutzeinrichtungen hervorheben.
Im Ergebnis der Beobachtungen an Schutzwänden und -zäunen werden effektive sowie möglichst kostengünstige und recycelbare Materialien empfohlen, die in beiden Ländern verwendet werden können.
Im zweiten Halbjahr 2026 werden zweisprachige Seminare für Straßen- und Landschaftsplaner, Naturschutzbehörden und Straßenmanager angeboten, um die Ergebnisse der Studie vorzustellen und Umsetzungsmöglichkeiten zu beraten.
Die Web-Kartenanwendung zeigt Risikostandorte für den Überflug fliegender Wirbeltiere über Straßen an. Die Standorte sind nach ihrem Risikograd unterteilt, und für jeden Standort wird angegeben, ob er für den Bau einer Schutzwand geeignet ist. Der landschaftliche Kontext wird durch eine Ebene mit linearer Vegetation ergänzt, die durch die Risikostandorte verläuft. Die Anwendung läuft auf dem ESRI ArcGIS Server, ist frei zugänglich und auch für mobile Geräte optimiert.